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DIE WECHSELJAHRE Beschwerden lindern |
| mit Tee und Mineralsalzen |
| Apotheker Helmut W. Jagla |
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Zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr befinden sich die Frauen in den Wechseljahren. Es kommt zu einer hormonellen Veränderung des Körpers, die bei jeder Frau stärker oder schwächer ausgeprägt ist und unterschiedlich erlebt wird. Die meisten Frauen empfinden die kritische Umstellungszeit extrem. Das Leben ändert sich scheinbar dramatisch, und sie haben einen starken Leidensdruck.
Die Symptome:
Die Menstruationsblutungen verändern sich, mal zu stark, zu schwach und schmerzhafter. Hitzewallungen und Schwindel werden von unerträglichen Schweißausbrüchen tags und nachts begleitet. Tagsüber fühlt man sich chronisch müde, hat Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Angstgefühle, Unruhe, Reizbarkeit und Depressionen können sich entwickeln. Herzrasen und Blutdruckprobleme bewirken einen Leistungsabfall. Extreme Schlafstörungen lassen einen nicht zur Ruhe kommen.
Kräuterbehandlung:
Um die typischen Wechseljahre-Beschwerden zu lindern, das Wohlbefinden zu unterstützen, die innere Balance zu fördern und vorbeugend gegen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schwitzen und Schlafstörungen anzugehen, kann man sich in der Apotheke eine Teemischung aus elf Kräutern von Rotklee, Melisse, Frauenmantel, Salbei, Zitronengras, Wermut, Rosmarin, Thymian, Brennessel, Kamille und Lavendel mischen lassen. Bis zum Abklingen der Beschwerden trinkt man täglich zwei bis drei Tassen Tee.


Mineralsalzbehandlung:
Vorbeugend helfen, lindem und die Teetrinkkur unterstutzen können auch spezielle Mineralsalze nach Dr. Schüssler, wodurch Defizite im Mineralhaushalt behoben werden. Hierzu lässt man sich in der Apotheke eine Mineralsalzmischung aus Magnesium- und Calciumphosphat, Natriumchlorid, Kalium jodatum und Ferrum phosphoricum herstellen.


Anwendung:
Dreimal täglich löst man eine Messerspitze der Mineralsalzmischung in einem halben Glas Wasser, trinkt langsam und behält jeden Schluck kurz im Mund, damit die Mineralmoleküle bzw. -Ionen sofort über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Notfall-Attacken:
Bei starken Beschwerden kann die Mineralsalzmischung helfen, wobei je Attacke oder Unruhezustand eine Prise Salz, vom Handrücken zu sich genommen oder in Wasser gelöst, schluckweise getrunken wird.
Depressive Verstimmungen:
Sollte es zu stark belastenden Depressionen kommen, sollte man sich frühzeitig von einem Experten untersuchen und gesondert behandeln lassen.
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